So faszinierend wie beunruhigend: Jemand organisiert akribisch all seine Gedanken mit einem ausgeklügelten Karteikartensystem. So habe ich mir das mit dem Bloggen eigentlich ursprünglich gedacht; die meisten Systeme sind auf kurze Notizen schlecht eingestellt. Trotzdem will ich mir nicht wieder Papier antun; dafür sind webbasierte Systeme zu praktisch.
Karteikarten
Verfasst von jstarek am 13. November 2007 - 15:49.

Webbasiert? Uff, das geht
Webbasiert? Uff, das geht so. Ich dachte auch mal für eine Zeit lang, ich könnte meine Termine etc. mit meinem Kalenderprogramm auf dem PC in den Griff kriegen. Heute benutze ich auch Karteikarten - und es klappt prima. Der Trick ist meiner Ansicht nach, dass man es konsequent durchziehen muss. Man muss halt wirklich alle wichtigen Dinge drauf stehen haben.
Und an Praktischheit sind Karteikarten wie ich finde ohnehin nicht zu übertreffen. Einfach die wichtigsten Karten plus ein paar Leere in die hintere Hosentasche. Immer schnell verfügbar, man braucht keine Computer zu booten die einem damit wieder Zeit rauben und so weiter und so weiter. Praktischer geht's kaum. :-)
Ich habe die Erfahrung
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Papier bei mir nicht funktioniert. Papier ist praktisch wertlos, klein und leicht, und deshalb vergesse ich Notizbücher usw. andauernd irgendwo. Und wenn man dann mal ohne seine Termine (und ohne die Notizen, was denn damals im Mai bei dieser einen Besprechung rausgekommen ist) da steht, hat man das gleiche Problem wie bei elektronischen Planern, wenn die Elektronik grade nicht will...
Im Moment, so an der Uni, hat man ja die komfortable Situation, ständig "vom Netz umgeben" zu sein. Von daher finde ich es nicht so schlimm, dass man immer nen Rechner braucht. Und softwaremäßig bin ich gerade wieder was am aushecken, vielleicht klappt es diesmal endlich, diese Seite hier umzubauen :-)