Günther macht sich kritische Gedanken zum e-Learning, und ich habe zum Teil dieselben Vorbehalte. Hier in Koblenz wird demnächst eine ganze Vorlesung rein virtuell stattfinden, und einer unserer Dozenten experimentiert mit Tools zur Interaktion in Vorlesungen (z.B. LessonTalk). Wir als Fachschaftler beobachten das natürlich, und ich schaue mal, ob ich dazu gelegentlich einen Artikel schreiben kann.
Meine Hauptsorge ist aber immer noch, dass die spezialisierten Tools fürs e-Learning Profis einschränken und Gelegenheitsnutzern unnötigen Lernaufwand aufbürden…
e-Learning
e-Learning uninteraktiv?
Instant Whiteboarding
Heute entdeckt: Coccinella bietet ein gemeinsam nutzbares Whiteboard. Und zwar ausnahmsweise in einer sympathischen Umgebung: Coccinella ist hauptsächlich ein Jabber-Client. Andere Whiteboards verstecken sich meistens in irgendwelchen e-Learning-Plattformen, die immer nur ein Teil der Arbeitsgruppe nutzen kann, oder im -- mittlerweile eingestellten? -- Microsoft NetMeeting.
e-Learning: Stressig und bunt
Man sollte sich mal genauer anschauen, warum e-Learning-Anwendungen, die ja in der Regel von wirklich fitten Leuten gemacht werden, in der Praxis immer so aussehen, als wäre das Entwicklungsziel "bunt und ganz anders als der Rest des Internets" gewesen.
Neulinge müssen die PC-Nutzung sowieso lernen. Warum also sollen sie nicht die Systeme benutzen, die sonst auch überall verwendet werden? Warum sollte eine campusweite e-Learning-Plattform e-Mail, Usenet usw. durch eigene www-Simulationen davon ersetzen?
